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Morgens frisch ans Werk


Ergreift Sie nach Sommerfäule, Herbstphlegma und Winterschlaf nun die Frühjahrsmüdigkeit? Eine Recherche nach einem schweren Müdigkeitsanfall ergab: Hormone, Stoffwechsel und Helligkeit sind schuld. Unsere Hormone spielen im Frühling verrückt, denn unser Körper bildet während der dunklen Winterzeit mehr Melatonin, das Hormon, das für guten Schlaf und Tag-Nacht-Zyklus zuständig ist, und zu viel macht müde. Gibt es wieder mehr Licht durch die längeren Tage, bilden wir wieder mehr Serotonin, das sogenannte Glückshormon, und wir fühlen uns wieder fit. Doch die Umstellung dauert eine Weile. Gleichzeitig ernähren wir uns im Winter nicht so ausgewogen wie zu anderen Jahreszeiten – Knödel, Gans und Weihnachtsplätzchen helfen da auch nicht grade. Dass wir im Winter auf diese Dinge vermehrt Appetit haben, hängt uns noch aus Urzeiten an. Unser Körper brauchte mehr Kalorien, um die Körpertemperatur aufrechtzuerhalten. Heute treffen wir überflüssiges Fett schnell an Bauch, Hüften und Beinen wieder an. Diese vitaminarme Nahrung macht uns aber müde. Nun werden die Nächte auch noch kürzer, jede Nacht um geht die Sonne etwa zwei Minuten früher auf, dies greift in die letzte Tiefschlafphase ein. Wir wachen früher auf und sind unausgeschlafen. Und nun? Eigentlich hilft nur abwarten, denn die Natur regelt das schon. Unterstützen können ein abgedunkeltes Schlafzimmer, genug Tageslicht, Vitamine, kaltes Wasser und – natürlich nur fürs Serotonin – ab und zu ein Stück Schokolade!
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