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Von Bettlern, Königen und Kaisern "Frühstück wie ein Kaiser, Mittag wie ein König, Abendbrot wie ein Bettler!" – In dieser Volksweisheit steckt mehr als nur ein Körnchen Wahrheit. Denn unser Körper braucht morgens, nachdem er die ganze Nacht über auf „Sparflamme“ lief, die größte Energiemenge, um auf Touren zu kommen. Nicht umsonst schmeckt uns auch morgens die Marmelade am besten – der Körper fordert zuerst einmal Energie. Außerdem kann er sich vormittags am besten den eingenommenen Speisen widmen, da er zu dieser Zeit besonders aktiv ist. Eine kleine Zwischenmahlzeit hilft gegen den ersten Hunger, der sich zwischen Frühstück und Mittagessen meldet. Wie wäre es denn mit frischem Obst während der heißen Sommertage? Mittags hat er schon vieles aufgebraucht, muss also sorgen, dass die Depots wieder gefüllt werden – es stellt sich Hunger ein. Doch schon jetzt braucht der Körper nur Energie, um "weiterlaufen" zu können, die Mahlzeit muss nicht üppig sein.
Abends begibt sich unser Körper früher als wir zur Ruhe. Nach 20 Uhr eingenommene Speisen verdaut er nicht mehr. Sie lagern dann über Nacht im Magen und stören auch den Schlaf. Ruhiger schläft es sich also, wenn man den
Speisezettel abends reduziert. Aber so gesunde Speisen, wie Rohkost oder Obst, gehören auf keinen Fall auf den abendlichen Speiseplan, denn sie gären im Magen und Darm. Es entsteht billigster Fuselalkohol, gegen den Darm und Leber zu
kämpfen haben.Wer sich also Gutes tun will, der frühstückt tatsächlich wie ein Kaiser (vielleicht in einem der Rischart-Cafés?) und geht abends – zumindest was das Essen betrifft – wie ein Bettler zu Bett. |